Zehn hilfreiche Tipps für ein angemessenes Messestand Design

Man hat nicht eine zweite Chance einen ersten Eindruck zu hinterlassen! Sicher haben auch Sie das folgende Szenario schon einmal erlebt. Sie treffen auf eine fremde Person, und sofort wissen Sie, ob sie Ihnen sympathisch ist oder nicht. Und tatsächlich: Der erste Eindruck entsteht im Bruchteil einer Sekunde. Was bei Personen funktioniert, ist auch beim Messestand Design nicht anders. Entweder springt der Funke über, oder die innere Stimme rät, lieber etwas Abstand zu nehmen. Hier ein kleines Beispiel: Sie schlendern durch die Einkaufsmeile und entdecken ein neues Geschäft.

Sie werfen einen schnellen Blick von aussen hinein und wissen sofort, ob sie eintreten möchten oder nicht. Meist hängt das gar nicht mit dem Angebot zusammen, sondern schlichtweg mit dem ersten Eindruck, den dieses Geschäft macht. Manchmal hat man als Kunde einfach das Gefühl hier am richtigen Ort zu sein. Doch nicht immer gibt es eine sinnvolle Begründung dafür. Möglicherweise sieht die Wahrheit auch ganz anders aus, doch der erste Eindruck hält die Kunden dennoch fern. Umso wichtiger ist es, eine Strategie für das eigene Messestand Design parat zu haben, dank dem der Funke sofort überspringt.

Leider ist es in der Welt der Messeveranstaltungen aktuell sehr ruhig. Doch das ist noch lange kein Grund für Stillstand. Jetzt ist es an der Zeit, dazuzulernen, neue Möglichkeiten zu entdecken und sich auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten. Wie genau sieht ein angemessenes Messestand Design also aus, und wie geht man bei der Planung am besten vor? Wir haben zehn Tipps zusammengetragen und zeigen, welche wertvollen Chancen die Digitalisierung gerade jetzt bereithält.

1. Mit festgelegten Zielen zum angemessenen Messestand Design

Mit festgelegten Zielen zum angemessenen Messestand Design

Eine Definition der Ziele muss schon am Anfang des Projektes definiert werden. Die Grundlage eines jeden Plans ist es, erst einmal festzulegen, wohin die Reise überhaupt gehen soll. Genau darauf baut das gesamte Konzept auf. Also was ist das Ziel? Auf dem Z3-Messeguide finden Sie ganz links (hellgrün) rund 10 Monate vor der Veranstaltungen die entsprechenden Fragen. Wünschen Sie den kompletten Messeguide, dann kontaktieren Sie uns.

Häufig sind Unternehmen aus folgenden Gründen auf Messen präsent:

  • Bekanntheitsgrad der eigenen Firma und der Produkte erhöhen
  • Aktiv neue Kunden gewinnen
  • Testen, wie ein Produkt am Markt ankommt
  • Konkurrenz ins Auge fassen
  • Preisspielräume ermitteln

Doch mit dem reinen Ausformulieren der Ziele ist es noch nicht getan. 

2. Ziele auf ihre Realisierbarkeit prüfen und Ergebnisse messen

Die nächste Frage ist: Sind die gesetzten Ziele wirklich realistisch? Und wie lassen sich die Ergebnisse konkret messen? Sinnvolle Anhaltspunkte können beispielsweise die Anzahl der Kundengespräche oder der vereinbarten Beratungstermine sein. Entscheidend sind zudem natürlich die Verkaufszahlen. Selbstverständlich sollten auch die Mitarbeiter, die das Unternehmen auf der Messe vertreten, ausführlich von den Zielen in Kenntnis gesetzt werden. Immerhin macht es für ihre Arbeit durchaus einen Unterschied, ob das Hauptaugenmerk beispielsweise auf neuen Kontakten oder dem Verkauf liegt.

3. Die richtige Zielgruppe ansprechen

Die richtige Zielgruppe ansprechen

Dass das Messestand Design selbst zum Produkt passen sollte, versteht sich wohl von selbst. Doch auch die Zielgruppe darf hierbei keineswegs ausser Acht gelassen werden. Was findet diese ansprechend? Aus dieser Frage ergibt sich der Rahmen, in dem das Produkt dann bestmöglich in Szene zu setzen ist. Der Fokus liegt also beim Kunden selbst. Die angebotenen Waren oder Dienstleistungen sollten so präsentiert werden, dass die Besucher sofort erkennen, wie genau sie ihnen eigentlich nützen. Diese Informationen sollten nicht erst im Verkaufsgespräch offengelegt werden, sondern von Anfang an als Lockmittel dienen.

4. Eckdaten für den Messestand selbst festlegen

Eckdaten für den Messestand selbst festlegen

Nun ist klar, wohin die Reise gehen soll und was nötig ist, um die entsprechende Zielgruppe anzusprechen. Jetzt geht es an das Messestand Design. Wie genau soll es denn nun aussehen? Auch Grösse und Lage müssen bestimmt werden. Dazu sind im Vorfeld unter anderem Überlegungen anzustellen, ob der Aufbau in verschiedenen Varianten möglich sein soll. Eventuell soll er später sogar erweitert werden können. Auch über die Beleuchtung bzw. darüber, wie viel zusätzlicher Platz dafür eventuell notwendig ist, ist nachzudenken.

5. In Erinnerung bleiben

In Erinnerung bleiben

Ein Messestand Design steht neben dem anderen, und unzählige Eindrücke wirken auf die Besucher ein. Es muss also eine Strategie her, um nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben. Überlegen Sie einmal selbst, an welche Erlebnisse Sie sich noch erinnern, obwohl diese schon eine Weile zurückliegen. Das sind in der Regel besonders positive oder negative. Sich auf Letzteres zu konzentrieren, macht natürlich wenig Sinn. Die Frage ist also: Wie kann man den Besuch am Stand mit etwas verbinden, das das Herz höher schlagen lässt? Vielleicht ist es möglich, die Kunden Dinge ausprobieren zu lassen und ihnen dabei ein kleines Erfolgserlebnis zu bescheren. Wer erinnert sich denn nicht gern an solche Momente zurück?

6. Den Wiedererkennungswert aufrechterhalten

Den Wiedererkennungswert aufrechterhalten

Bei all den Dingen, die es zu beachten gilt, darf die Präsentation des Firmenlogos natürlich nicht zu kurz kommen. Schliesslich sollen sich die Besucher nicht nur an das Erfolgserlebnis selbst, sondern auch an das dafür verantwortliche Unternehmen erinnern. Das Messestand Design eines Unternehmens ist während der Veranstaltung seine Visitenkarte. Um den Wiedererkennungswert nicht zu gefährden, ist es unabdingbar, sich an den Elementen des Corporate Designs zu orientieren. Neben dem Logo sollten also auch keine Abweichungen bezüglich Firmenfarben und -schriftarten vorgenommen werden. Alles andere könnte später für Verwirrung sorgen. Möglicherweise sucht ein Kunde im Nachhinein beispielsweise online nach dem entsprechenden Unternehmen. Findet er dann ein völlig anderes Design vor, ist er eventuell verunsichert, ob es sich um die gleiche Firma handelt.

7. Weniger ist manchmal mehr

Weniger ist manchmal mehr

Vollgepackte Messestände wirken nicht nur unordentlich, sondern liefern auch viel zu viele Eindrücke, die auf einmal auf den Besucher einwirken. Wie soll sich dieser da noch auf das Wesentliche konzentrieren? Klare Strukturen sind also beim Messestand Design gefragt, um nicht von den wichtigsten Punkten abzulenken. Geht es um Ablenkung, muss auch die grafische Gestaltung erwähnt werden. Findet sich der Besucher vor einem Wirrwarr aus Farben, Mustern und Textkörpern wieder, filtert er nur gewisse Sachen heraus. Möglicherweise entgehen ihm dabei genau die Aspekte, die das umworbene Produkt so besonders machen. Auch hier gilt es also, sparsam zu sein.

8. Bilder sagen mehr aus, als Worte es je könnten

Bilder sagen mehr aus, als Worte es je könnten

Gerade Texte werden häufig gar nicht vollständig wahrgenommen. Je länger sie sind, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde sie tatsächlich liest. Wer nichtsdestotrotz mit Textmaterial arbeiten möchte, sollte es also kurz halten und die wichtigsten Aspekte übersichtlich zusammenfassen. Doch noch wichtiger als die Texte sind die Bilder. Nach dem Exponat selbst sind sie es, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. «Ein Bild sagt mehr als tausend Worte», wie es so schön heisst. Schöpfen Sie also dieses Potential voll aus. Das entsprechende Produkt ist in verschiedenen Farben und Ausführungen erhältlich? Vielleicht verfügt es sogar über ganz besondere Features? Qualitativ hochwertiges Bildmaterial ermöglicht es, alle Artikel perfekt in Szene zu setzen und Überzeugungsarbeit zu leisten.

9. Die richtige Auswahl der Exponate

Die richtige Auswahl der Exponate

Dinge, auf die man stolz ist, möchte man natürlich präsentieren. Aber ist die Produktpalette bereits sehr gross, können wohl oder übel nicht alle Waren zum Exponat werden. Auch hier besteht wieder die Gefahr, das Messestand Design könnte unübersichtlich erscheinen. Im Vorhinein sollte also eine Auswahl getroffen werden. Neben den neuesten Produkten dürfen auch die Bestseller nicht fehlen, für die das Unternehmen bereits bekannt ist. Vertraute Bilder wirken schliesslich ansprechend. Doch all das bedeutet nicht, dass der Rest des Sortiments verschwiegen werden soll. Zeigt sich ein Kunde interessiert, und es stellt sich heraus, dass es ein weiteres Produkt gibt, das ihn überzeugen könnte? Für derartige Fälle sollten stets informative Materialien bereitliegen. 

10. Auch auf zwischenmenschlicher Ebene überzeugen

Auch auf zwischenmenschlicher Ebene überzeugen

Wichtig ist nicht nur, was im Messestand steht, sondern auch wer. Sympathie ist das Schlagwort. Auch wenn ein noch so tolles Produkt perfekt in Szene gesetzt ist, wirken Mitarbeiter, die mürrisch dreinblicken, abschreckend. Lieber unterstützt man als Kunde doch die Firmen, bei denen man sich wohlfühlt und die tatkräftig für vollste Zufriedenheit sorgen. Das Standpersonal sollte also offen und freundlich, aber natürlich auch kompetent sein. Schulungen, speziell auf die Arbeit auf Messen ausgelegt, sind im Vorfeld durchaus sinnvoll, um das volle Potential der Veranstaltung auszuschöpfen. Kunden schätzen ausserdem zuvorkommendes Verhalten. Messetage sind nicht nur für die Aussteller, sondern auch für die Besucher anstrengend. Sitzgelegenheiten und eine kleine Erfrischung kommen daher immer gut an.

Auch in herausfordernden Zeiten gibt es einen Lichtblick

Das Leben hält immer wieder Herausforderungen für uns bereit. Dass sich unser Alltag in kurzer Zeit so stark verändern wird, war wohl für niemanden erwartbar. Das Thema Digitalisierung ist wichtiger denn je geworden, und jeder sollte sich über die langfristigen Auswirkungen der Situation bewusst sein. Nach der Pandemie wird die Welt eine andere sein, das steht ausser Frage. Wer die Bedeutung der digitalen Welt bereits früh erkannt und sich entsprechend damit befasst hat, hat nun einen klaren Vorteil. Auch wir von Z3 gehören zu den Glücklichen und greifen jetzt auf unsere jahrelangen Erfahrungen in diesem Bereich zurück.

Grundsätzlich sollte sich die Vermarktung der eigenen Marke stets an folgenden Punkten orientieren:

  • Trends
  • Soziale Stimmung
  • Momentane Herausforderungen

Auf diese Weise bleibt das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten präsent und entwickelt sich gleichzeitig sogar weiter. Ist nicht ganz klar, wie die kommenden Monate finanziell aussehen werden? Zahlreiche Manager entscheiden sich dann dafür, die Kosten für die Kommunikation zu senken. Doch genau hier liegt der Fehler. Gerade wenn die eigenen Leistungen derzeit nicht in vollem Umfang angeboten werden können, ist es umso wichtiger, präsent zu bleiben. Schliesslich möchte niemand in diesen turbulenten Zeiten in Vergessenheit geraten.

Gerade jetzt sollten Sie Ihren Kunden immer wieder zeigen, dass Sie sie nicht im Regen stehen lassen. Die Kundschaft soll wissen, dass der Betrieb weitergeht, sobald es möglich ist. Jeder kennt den Ausspruch: «Aus den Augen, aus dem Sinn.» Genau diese Gefahr birgt die Pandemie. Wer Budget an der falschen Stelle spart und damit die Kommunikation herunterfährt, verschwindet von der Bildfläche und wird vergessen. Im schlimmsten Fall muss ein Unternehmen dann wieder viel Arbeit investieren, um sich einen neuen Kundenstamm aufzubauen. Was die Menschen jetzt mehr denn je brauchen, ist Beständigkeit, also bieten Sie ihnen genau das. 

In jeder Herausforderung steckt eine Chance

In jeder Herausforderung steckt eine Chance

Nutzen Sie die aktuelle Situation, so gut es geht, als Chance, neue Werkzeuge kennenzulernen und zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Im Rahmen der Marketing Automation greifen wir von Z3 Ihnen dabei unter die Arme. Zahlreiche Prozesse können damit automatisiert und effektiver gestaltet werden. Schon seit 2014 treiben wir die Digitalisierung genau zu diesem Zweck voran. Unsere Software Credema ist bereits bei 3000 Firmen auf der ganzen Welt im Einsatz. So macht uns auch im internationalen Messewesen niemand etwas vor.

Wir sind überzeugt davon, dass auch Sie von unserer weitreichenden Erfahrung profitieren werden. Wir stellen Ihnen eine Plattform bereit, auf der Sie Ihren Kunden immer genau das liefern, was gerade wichtig ist. Sobald sich also ein Kunde beispielsweise an einem gewissen Thema interessiert zeigt, liefert ihm Credema passend dazu weiteren Content. Auf diese Weise helfen Sie Ihren Kunden dabei, relevante Informationen zu sammeln und eine raschere Kaufentscheidung zu treffen.

Die Software übernimmt also unter anderem die individuelle Kommunikation und entlastet somit auch Ihre Mitarbeiter. Credema ist eines unserer wichtigsten Erfolgsprodukte und bereichert die Nutzer mit einer Funktionalität, die fortschrittlicher nicht sein könnte. Wir von Z3 stehen auch in der Krise an Ihrer Seite und bieten Ihnen unsere tatkräftige Unterstützung an. Unzählige Geschichten, Ideen und Erfahrungswerte sind in unseren Köpfen fest abgespeichert und warten nur darauf, präsentiert zu werden. Egal ob digital oder in Zukunft wieder auf den Messen – gern nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen und Anliegen. Kontaktieren Sie uns und gehen auch Sie den erfolgsversprechenden Weg in die digitale Welt.