Das energieeffizienteste Rechenzentrum der Schweiz hat seinen Betrieb aufgenommen. Mit der LEXO GmbH hat ein erstes Unternehmen seinen Zentralrechner in das Rechenzentrum Ostschweiz verlagert.

Am Gebäude des Rechenzentrums Ostschweiz müssen noch letzte Arbeiten erledigt werden, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Doch der Datentresor steht den Kunden bereits mit allen Dienstleistungen zur Verfügung. Mit dem IT-Unternehmen LEXO GmbH aus Speicherschwendi AR nutzt bereits eine Firma das Rechenzentrum in der St.GallenBodenseeArea.

„Technik ist für uns wie die Luft zum Atmen. Ich würde uns als Technik-Nerds bezeichnen und als solche sind wir sehr stolz, die ersten zu sein, die in das modernste Rechenzentrum der Schweiz eingezogen sind“, wird LEXO-CEO Marcus Fleuti in der Mitteilung zitiert. „Der Umzug in das Gebäude ist reibungslos verlaufen. Unsere Server sind installiert, alles läuft perfekt und sehr schnell. Rückblickend kann ich sagen, dass die ganze Zusammenarbeit mit den Zuständigen absolut professionell, zuvorkommend und unkompliziert verlaufen ist.“

Der Projektleiter des Rechenzentrums, Christoph Baumgärtner, bezeichnet den Einzug der LEXO GmbH als „Highlight“. „Uns allen wurde an diesem Tag bewusst, was und wieviel bis zu diesem Punkt geleistet wurde. Hier hat ein Team von rund 200 internen und externen Fachspezialisten mit grossem Einsatz und hoher Fachkompetenz etwas geschaffen, worauf wir stolz sein dürfen.“ Das Rechenzentrum erklärt zudem, dass bereits in naher Zukunft weitere Firmen ihre Server in den neuen Datentresor verlagern werden.

Weniger Smog, umweltfreundlichere Autos und koordiniertes Abfallmanagement: Cleantech ist in Polen im Aufwind. Die Vielzahl der Projekte birgt zahlreiche Geschäftschancen für Schweizer KMU. 

Obwohl Luftverschmutzung in Polen schon seit vielen Jahren ein ernsthaftes Problem darstellt, zieht das Thema Smog erst seit vergangenem Jahr verstärkt Aufmerksamkeit auf sich. Rund 90% des Smogs entstehen durch sogenannte «häusliche Kleinfeuer», also durch den Betrieb veralteter Heizkessel und die Verbrennung von Kraftstoffen minderer Qualität.  Laut Weltgesundheitsorganisation liegen 33 der 50 am stärksten belasteten Städte innerhalb der Europäischen Union in Polen. Die Regierung will nun handeln und hat Anti-Smog-Programme für jede der betroffenen Städte angekündigt. Die erste Neuregelung zur Smogreduktion betrifft die Vorgaben für Heizkessel. Ab Juli 2018 werden am Markt nur noch Modelle mit verbesserter Umweltleistung erhältlich sein, also Kessel mit Emissionsklasse 5 oder höher.

Nach Angaben des Umweltministeriums hat Polen in den vergangenen beiden Jahren 2 Mrd. PLN (0,5 Mrd. EUR) in die Verbesserung der Luftqualität investiert. Bis 2020 werden sich die Investitionen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung auf geschätzte 11 Mrd. PLN (2,6 Mrd. EUR) summieren. Eine Finanzierungsquelle hierfür ist die neu eingeführte Recyclinggebühr, eine Abgabe auf Plastiktüten im Einzelhandel.

Besonders deutliche Massnahmen zur Bekämpfung von Smog werden auf kommunaler Ebene getroffen. 7 von 16 Woiwodschaften (lokale Verwaltungseinheiten) haben Anti-Smog-Beschlüsse erlassen. Die strengsten Auflagen gelten in Krakau. Die Stadt hat für alle veralteten Heizsysteme eine Modernisierungsfrist bis 2022 festgesetzt und das Heizen mit Kohle und Holz ab September 2019 verboten. Viele Städte gewähren darüber hinaus Zuschüsse für den Austausch alter Heizanlagen durch umweltfreundliche Systeme.

Zu den geplanten Massnahmen gegen Smog gehören zum Beispiel die Modernisierung von Wärmenetzen, die Erhöhung der Energieeffizienz in Gebäuden (Belüftungssysteme, thermische Modernisierung), die Förderung umweltfreundlicher Heizquellen (Wärmepumpen, ökologische Heizkessel, Erdwärme), intelligenter Systeme zur Analyse und Steuerung des Energieverbrauchs sowie von Geräten zur Messung der Luftqualität.

2018 – Ein entscheidendes Jahr für die Elektromobilitätsbranche

Polen steht in der Entwicklung des elektrischen Transports und der entsprechenden Infrastruktur noch ganz am Anfang. Nach Angaben des Dachverbands der europäischen Automobilindustrie (ACEA) wurden in Polen in den ersten drei Quartalen 2017 20’242 neue Fahrzeuge mit alternativer Antriebstechnologie (Elektro, Hybrid, LPG und Ethanol) zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 67% im Jahresvergleich. Der Anteil an batterieelektrischen, also rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen, ist mit 263 Neuzulassungen eher gering. Nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter dieser Zahl ein Zuwachs von beachtlichen 281% im Jahresvergleich.

Angesichts der starken Smogbelastung gilt die Elektromobilität als eine der wichtigsten Gegenmassnahmen. Das Entwicklungsministerium kündigte im März 2017 einen Elektromobilitätsplan an, der bis 2025 eine Million Elektrofahrzeuge auf polnische Strassen bringen soll.

2018 wird zum Schlüsseljahr für die Elektromobilitätsbranche in Polen. Das Gesetz über Elektromobilität, das Anreize für die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs bietet, wird voraussichtlich im ersten Quartal in Kraft treten. Die neuen Regelungen sollen den E-Transport attraktiver machen und der Branche wichtige Impulse geben.

Öffentliche Ausschreibungen im Bereich Elektromobilität

Derzeit gibt es ca. 300 Ladestationen für Elektrofahrzeuge, hauptsächlich im Grossraum Warschau und an strategischen Standorten wie Einkaufszentren und Supermärkten. So hat beispielsweise der Discounter Lidl in Zusammenarbeit mit ABB damit begonnen, eigene Ladestationen zu errichten. Im Jahr 2017 wurden bereits drei Stationen installiert, weitere sind in Planung.

Darüber hinaus sollen bis Ende 2020 6’000 neue Ladeplätze und 400 Schnellladestationen errichtet werden. Die Investitionen in Ladestationen und die entsprechende Modernisierung des Stromnetzes werden geschätzte 500 Millionen Euro betragen. Es ist zu erwarten, dass die lokalen Behörden mit der Inkraftsetzung des Gesetzes über Elektromobilität zahlreiche öffentliche Ausschreibungen vornehmen werden.

Des Weiteren plant Polen, eine eigene E-Fahrzeugmarke an den Start zu bringen. Das Unternehmen Electromobility Poland, das unter der Leitung grosser Energiekonzerne steht, hat einen Wettbewerb zur Entwicklung des ersten polnischen Elektroautos angekündigt. Derzeit sucht Electromobility Poland nach einem geeigneten Produktionspartner. Abnehmer der ersten polnischen E-Fahrzeuge werden drei grosse Energiekonzerne und staatliche Fernsehanstalten sein, die bereits einen Bedarf an 2’000 Fahrzeugen angekündigt haben.

Schätzungen des Entwicklungsministeriums zufolge fuhren in polnischen Städten im Oktober 2017 79 Elektrobusse, 349 weitere sind in Planung. Das Ministerium geht davon aus, dass diese Zahl bis 2023 auf 1’000 steigen wird. Die Anschaffung wird durch die nationale Stiftung für Umweltschutz und Wasserwirtschaft finanziert. Ein entsprechender Vertrag wurde im Dezember 2017 unterzeichnet, und das Budget in Höhe von 2,5 Mrd. PLN (0,6 Mrd. EUR) ist mittlerweile bestätigt. Aktuell erwartet die Stadt Warschau die Lieferung von 130 Elektrobussen, die vom polnischen Unternehmen Solaris Bus & Coach produziert werden. Weitere polnische Hersteller von Elektrobussen sind Autosan und Ursus. Im Oktober 2017 setzte sich letzterer in einer Ausschreibung der Stadt Zielona Gora in Westpolen durch und wird 2018 47 E-Busse ausliefern.

EU-Schwellenwerte für erneuerbare Energiequellen

Die Energieerzeugung in Polen wird nach wie vor von Steinkohle dominiert. Auch wenn sich daran wohl so schnell nichts ändern wird, hat das Land sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien am Energie-Mix des Landes auf 15% zu erhöhen. 2016 betrug der Anteil nur 11,3% und war im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht rückläufig. Die Marktsituation war in den vergangenen beiden Jahren schwierig und brachte Polen seinem erklärten Ziel nicht näher. Experten sagen für 2018 jedoch eine positivere Entwicklung voraus.

Aufgrund der sinkenden Energieproduktionskosten in Offshore-Windparks sind Investitionen in weitere Parks zu erwarten. Das polnische Unternehmen Polenergia plant derzeit den Bau zweier neuer Windparks in der Ostsee. Die ersten Genehmigungen liegen bereits vor, sodass der Bau 2020 bzw. 2023 beginnen kann.

Die Investition in erneuerbare Energiequellen kann mit Fördermitteln aus zwei EU-Programmen bezuschusst werden: Infrastruktur und Umwelt und Regionale operationelle Programme. Im Rahmen dieser Programme stehen für den Zeitraum 2014 – 2020 1,2 Mrd. Euro zur Förderung erneuerbarer Energien bereit. Vor Kurzem wurden neue Projekte zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien durch Unternehmen mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 100 Mio. PLN (24 Mio. EUR) angekündigt (z. B. Anlagen für erneuerbare Energien, energieeffiziente Produktionslinien, Thermomodernisierung von Gebäuden). Unternehmen können die Fördermittel bis Ende März 2018 beantragen.

Finanzmittel für Investitionen in Abfallmanagement

Polen muss ab 2020 50% aller Papier-, Glas-, Metall- und Kunststoffabfälle recyceln. Aktuell liegt der Anteil erst bei ca. 25%. Das bedeutet, in der Abfallwirtschaft werden in naher Zukunft erhebliche Investitionen erforderlich.  Im August 2017 hat die Europäische Kommission Zuschüsse in Höhe von 1,2 Mrd. Euro für Investitionen in die polnische Abfallwirtschaft bewilligt. Die Mittel fliessen in den Bau, die Modernisierung und die Entwicklung kommunaler Sammel- und Recyclinganlagen, Sortieranlagen sowie Biogas- und Kompostieranlagen.

So profitieren Sie von diesen Möglichkeiten

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Ab Herbst 2018 bietet die Hochschule Luzern neu auch den Master-Studiengang Applied Information and Data Science an. Dieser soll Studierende zu Datenspezialisten ausbilden.

Der neue Master-Studiengang bietet eine wissenschaftlich fundierte und anwendungsorientierte Fach- und Managementausbildung an, wie die Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung erklärt. Er steht grundsätzlich allen Studierenden mit einem Bachelor-Abschluss einer Universität oder Fachhochschule offen.

Nach Ansicht der Hochschule Luzern sind Daten „die Ressource des 21. Jahrhunderts“. Sie beeinflussen einen immer grösseren Teil des täglichen Lebens und der Arbeitswelt. Insgesamt fordere die rasant wachsende Verfügbarkeit von Daten bestehende Geschäftsmodelle von Unternehmen heraus. Entsprechend gross sei die Nachfrage nach Fach- und Führungskräften mit Datenkompetenzen.

„Unsere Studierenden sollen ein Gespür für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Potenzial von Daten entwickeln und in der Lage sein, dieses mithilfe moderner Datentechnologien und Analysemethoden zu erschliessen“, erklärt Studiengangleiter Andreas Brandenberg. Wichtig sei es, Studierende für die rechtlichen, ethischen und sozialen Fragen zu sensibilisieren, die mit der breiten Nutzung und Verwertung von Daten verbunden sind.

Der Studiengang verbindet den Angaben zufolge Wissen aus Disziplinen wie Sozialwissenschaften, Informatik, Design, Statistik, Management und Recht. Vier Departemente der Hochschule Luzern sind daran beteiligt: Wirtschaft, Design und Kunst, Informatik sowie Technik und Architektur. 

Das Basler Wagniskapitalunternehmen BioMedPartners hat den Fonds BioMedInvest III mit einem Kapital von 100 Millionen Franken geschlossen. Durch Investitionen in private Jungunternehmen soll nun der Schweizer Life Science Cluster weiterentwickelt werden.

Hauptinvestoren im Fonds BioMedInvest III sind der European Investment Fund (EIF) und die Berner Kantonalbank (BEKB), heisst es in einer Medienmitteilung von BioMedPartners. Markus Hosang, General Partner bei BioMedPartners, ergänzt, dass sich auch die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB) und mehrere Privatinvestoren an dem Fonds beteiligt haben.

„Wir sind stolz, die BioMedPartners AG vor 15 Jahren als führende Venture Capital Gesellschaft und Investor von Jungunternehmen der Life Science Branche in Europa gegründet zu haben. Das erfolgreiche Closing unseres dritten Venture Capital Fonds ist ein wichtiger Meilenstein für die künftige Weiterentwicklung des Life Science Clusters in der Schweiz“, wird Thomas Möller, ebenfalls General Partner bei BioMedPartners, in der Mitteilung zitiert.

Das Basler Unternehmen will die 100 Millionen Franken in zwölf bis 15 Jungunternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Medtech und Diagnostik investieren. Diese Start-ups sollen auch darüber hinaus gefördert werden. BioMedPartners will dazu seine Erfahrungen und sein Netzwerk aus Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft einbringen. Neben Firmen aus der Schweiz stehen dabei auch Unternehmen aus den Nachbarländern im Fokus. So wurde auch bereits in drei Jungunternehmen investiert. Dabei handelt es sich um die französische Antibiotikafirma Allecra Therapeutics, die in der Regio Basel ansässig ist, sowie jeweils eine Biotechfirma aus Genf (Amal Therapeutics) und Deutschland (Cardior Pharmaceuticals).

Der Flughafen Zürich belegt beim Airport Service Quality Award 2017 in der Kategorie Europa erneut den dritten Rang. Punkten konnte er dank der hohen Kundenzufriedenheit.

Das gute Ergebnis des Flughafens Zürich ist das Ergebnis „der engen Zusammenarbeit zwischen der Flughafenbetreiberin und den über 280 Partnerfirmen sowie des täglichen Einsatzes aller Mitarbeitenden“, hält die Flughafen Zürich AG in einer Medienmitteilung fest. Den dritten Rang teilt sich der Flughafen Zürich mit Rom Fiumicino. Den ersten Platz belegt der Flughafen Sotschi, den zweiten Rang teilen sich Malta, Moskau-Scheremetjewo und Porto.

Der internationale Dachverband der Flughafenbetreiber mit Sitz in Montreal vergibt den Airport Service Quality (ASQ) Award jährlich. Der Sieger wird anhand von Befragungen ermittelt. Insgesamt werden rund 600.000 Rückmeldungen von Kunden in die Studie miteinbezogen. Erhoben wird die Einschätzung der Passagiere in Bezug auf 34 unterschiedliche Indikatoren – darunter die Erreichbarkeit des jeweiligen Flughafens, der Check-in oder das Kommerz- und Gastronomieangebot.

Hinter den Leistungen des Flughafens Zürich stehen den Angaben der Flughafen Zürich AG zufolge rund 27.000 Mitarbeitende. Im Jahr 2017 nutzen 29.369.094 Passagiere die Dienste des Flughafens Zürich, 6,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im Frachtgeschäft wurde eine Zunahme um 13,1 Prozent auf 490.452 Tonnen abgewickelter Fracht verzeichnet. 

Das Unternehmen aus Worb im Kanton Bern ist auf die Innenreinigung von Behältern spezialisiert. Mit diesem System werden derzeit hauptsächlich Weinfässer rund um den Globus gereinigt. Gut die Hälfte des Umsatzes macht das Unternehmen allein mit dem erfolgreichen Exportgeschäft, dieser Anteil soll in den kommenden Jahren weiter wachsen – unter anderem dank der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.

Der grösste Auslandsmarkt für die MOOG Cleaning Systems AG ist momentan Frankreich. Etwa ein Drittel des Exportumsatzes macht das Unternehmen in der «Grande Nation» – und das trotz zahlreicher Herausforderungen, wie CEO Stefan Exner erklärt: «Das Jahr 2017 war in Frankreich wirtschaftlich gesehen nicht einfach, trotzdem konnten wir unseren Umsatz um 8 Prozent steigern.» Dieses Wachstum soll auch in den kommenden Jahren weitergehen, dafür will sich die MOOG Cleaning Systems AG neben Weinfässern auch in anderen Branchen etablieren: «Potenzial besteht beispielsweise in der Chemie-, Lebensmittel- oder Bauindustrie.»

Nachhaltige Reinigung

Das Reinigungssystem des Berner Unternehmens funktioniert mit einem starken Wasserstrahl und ist für die Innenreinigung unterschiedlicher Behälter geeignet. «Wir brauchen dafür vergleichsweise wenig Wasser und verzichten in der Regel auf Chemiezusätze», erklärt Stefan Exner. «Gleichzeitig haben unsere Produkte eine lange Lebensdauer, sie werden von den Kunden über Jahrzehnte genutzt.» Aufgrund dieser nachhaltigen Kriterien seien Kunden auch bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Hinzu kommt laut Stefan Exner, dass jeder Produzent letztlich auch selber von dieser Sauberkeit profitiert: «Saubere Behälter sind die Voraussetzung für qualitativ hochwertige Produkte, sei es in der Weinproduktion oder in anderen Industriebereichen.»  

Ausbau der Exportgeschäfte

In Frankreich hat die MOOG Cleaning Systems AG bereits begonnen, neben der Weinfässer-Reinigung auch in anderen Sektoren auf sich aufmerksam zu machen. Länder wie Spanien, Italien oder Deutschland sollen dazukommen, genauso wie Nordamerika und die asiatischen Länder: «Dort spielen vor allem die Bau-, Chemie- und Lebensmittelindustrie eine grosse Rolle», so Stefan Exner. Aber: «Wir dürfen nicht vergessen, dass wir ein KMU mit 30 Angestellten sind. Wir können nicht alle Länder auf einmal erschliessen, sondern müssen schrittweise vorangehen.»

Zusätzliche Unterstützung für die Exportprojekte holt sich das Unternehmen jeweils bei Switzerland Global Enterprise (S-GE): «Die Berater haben ein vertieftes Länderwissen und können Fragen zur Markterschliessung oder zu Lohnzahlungen kompetent beantworten», so Stefan Exner. Für ihn sei dieser Service von S-GE enorm wertvoll, zeitsparend und letztlich auch mitverantwortlich für den weiteren Exporterfolg:  «Die Internationalisierung ist für uns die Voraussetzung, dass wir in die Produktentwicklung und somit in einen Nischenmarkt investieren können. Dank dieser Investitionen und dem Potenzial des internationalen Marktes haben wir es auch geschafft, in dieser Technologie führend zu werden.» Der CEO wagt sogar zu sagen: «Ohne Export würde es das Unternehmen heute wahrscheinlich nicht mehr geben.» Dank Innovation und einer ausgetüftelten Strategie präsentiert sich die MOOG Cleaning Systems AG aber zuversichtlich und erfolgreich auf dem Weltmarkt und kann so 17 von 30 Arbeitsplätzen sichern, die direkt vom Export abhängen.